Kuehe anzapfen macht uns traurig

März 25, 2007  
Themen: Costa Rica

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Wir sind in Costa Rica – der reichen Kueste, wie es die Einwohner hier nennen – angekommen. Dieses Land hat eine Unmenge an Natur zu bieten. Alles ist gruen um uns herum, die Wolken ziehen um die Bergspitzen, die Tierwelt gruesst uns den ganzen Tag ueber, einfach herrlich. Wo es so viel Natur gibt, finden sich auch Unmengen von natuerlichen Zeltplaetzen. Leider koennen wir das Trampen hier nicht anpreisen, denn das funktioniert denkbar schlecht. Irgendwie scheint keiner anhalten zu wollen, warum auch immer. Letztlich haelt natuerlich jemand, aber das dauert im Durchschnitt 3 bis 4 Stunden. Naja, mal sehen, vielleicht wird es ja im Norden Costa Rica’s etwas einfacher.

Seit Freitag abend besuchen wir die Earth Rose Farm ( www.EarthRoseFarm.org ), welche von Rose und Maji, einem pensionierten, liebenswert-lustigen Paar aus den USA gegruendet wurde. Deren Idee ist es, eine Permakultur Gemeinschaft (also eine selbstversorgende Farm) zu kreieren. Hier auf der Farm ist jeder bereitwillige Helfer herzlich willkommen.

 

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Seit unserem ersten Tag hilft Augustas Rose die einzige Kuh im Stall zu melken. Das ist etwas ganz Neues und Ungewoehnliches fuer uns, und irgendwie auch traurig. Wenn wir sehen, wie das Kalb – zwar liebevoll, aber doch – zurueckgehalten wird, damit der Kuh fuer die Farm etwas Milch entlockt werden kann, leiden wir mit Kalb und Kuhmutter mit. Seit diesem Erleben des Melkens bin ich geradezu froh eine Laktoseintoleranz zu haben.

Waehrend des kommenden Vollmonds, am 1-2 April, werden wir alle zusammen die 1-Jahres-Feier der Farm zelebrieren. Danach machen wir uns wieder auf Achse, um das Land Costa Rica naeher unter die Lupe zu nehmen. Im naechsten Monat wollen wir Nicaragua, El Salvador und Honduras einen kurzen Besuch abstatten und uns dann – endlich 😉 – Richtung Suedamerika aufmachen.

Viele Gruesse von der Farm,
Katja & Augustas

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