Panama? Das ist doch Belize, oder? (Maerz 4)

April 4, 2007  
Themen: Belize, Panama

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Am Morgen zeigte sich die wahre Schoenheit Portobelos. Wir ankerten inmitten einer grossen Bucht, umgeben von einer huegeligen Landschaft, aus dessem geheimnissvollen Naturleben neben Vogel- und Grillenzirpen auch das Gebruell von wilden Affen klang. Die Bucht liegt idyllisch gelegen, ich fuehlte mich eins mit der Natur und konnte mich nicht sattsehen. Nach einer Woche nur Meer fuehlte ich mich wie im Paradies. Das empfanden sicher viele Segler so, denn am Morgen zeigte sich die Bucht voller kleiner Segelboote.

Unmittelbar nachdem wir an Land gingen fuehlte ich mich nach Belize versetzt. Die Mischung der Menschen verschiedener, kultureller Herkuenfte und die Chinesen als einzige Ladenbesitzer waren genauso wie wir es in Belize kennengelernt hatten. Ich kriegte meine Mundwinkel nicht mehr

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hinunter, ein Laecheln stand mir wie ins Gesicht gestempelt. Wir kauften fleissig ein und genossen danach “Arroz con Coco” (Reis mit Kokosnuss und schwarzen Bohnen) mit Salat und fritierten Platanos in einem Restaurant. All die Farben, die Menschen, die auf den Strassen verkaufte Kunst, die uns umgebende Natur – ich war unendlich gluecklich, mein Herz huepfte zum Himmel.

Wir erkundeten Portobelo zu Fuss, was sehr angenehm war, denn dieser Ort ist recht klein und gemuetlich (mal ueber den vielen Muell auf der Strasse hinweggesehen). Bald tauchte eine grosse Kirche vor uns auf, in der eine farbige Jesusstatue am Altar aufragte. Die Menschen erzaehlen sich, dass dieser Jesus immer farbig war und zurueck in der Zeit einmal versucht wurde zu beseitigen. Die hoelzerne Statue machte sich aber so schwer, dass keiner diesen farbigen Jesus jemals von Ort und Stelle bewegen konnte. In Portobelo findet auch jedes Jahr ein traditionelles, stark afrikanisch beeinflusstes Fest statt, was eine Woche lang dauert. Waehrend dieser Feier wird viel getanzt, vor allem Taenze, die neben ihrer afrianisch-karibischen Herkunft auch spirituell und religioes beeinflusst sind. Leider hatten wir das Pech, dass genau am Tag unserer Ankunft das Fest zu Ende war. Wir waren eine Woche, bzw. fuer den Abschluss der Feier einen Tag zu spaet eingetroffen…

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Ich haette so gerne die Ruinen naeher angesehen, die sich auf der gegenueberliegenden Seite der Bucht befanden, doch Cathy und JJ wollten noch am gleichen Nachmittag nach Colon segeln. Die Registrierung des Bootes und der Einreiseprozess lagen noch vor uns, weswegen wir nach Colon mussten.

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