{"id":479,"date":"2008-01-11T00:00:00","date_gmt":"2008-01-10T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/followtheroad.com\/de\/vor-der-dschungelreise\/"},"modified":"2008-01-11T00:00:00","modified_gmt":"2008-01-10T22:00:00","slug":"vor-der-dschungelreise","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/followtheroad.com\/de\/vor-der-dschungelreise\/","title":{"rendered":"Vor der Dschungelreise&#8230;"},"content":{"rendered":"<div class=\"wp-caption alignleft\" style=\"width: 110px;\">\n<a href=\"https:\/\/followtheroad.com\/de\/photos\/2007\/2007_ecuador\/quito\/IMG_7934.JPG\" title=\" \" class=\"shutterset_\"><img src=\"https:\/\/followtheroad.com\/de\/photos\/2007\/2007_ecuador\/quito\/cache\/IMG_7934.JPG-nggid042381-ngg0dyn-100x0x100-00f0w010c010r110f110r010t010.JPG\" alt=\"IMG_7934\" title=\"IMG_7934\" \/><\/a>\t\n<p class=\"wp-caption-text\"> <\/p><\/div>\n\n<p>Seit einer Woche sind wir bereits in Quito, der Hauptstadt Ecuadors. Hier, f\u00fcr das erste Mal in unserem Leben, haben wir eine biomagnetische Behandlung ausprobiert. Ich habe bereits drei Behandlungen hinter mir und werde am Samstag, einen Tag vor Abreise aus Quito, zur letzten Behandlung antreten. Auch Augustas hat sich aus pers\u00f6nlichem Interesse an der inneren Energiebalanz einer biomagnetischen Behandlung unterzogen.<\/p>\n<p>Es ist schade, aber Quito ist unser letzter, richtiger Halt in Ecuador. Am 18. Januar enden unsere 6 Monate Aufenthaltsgenehmigung in diesem wundersch\u00f6nem Land. Mehr bekommt man als Tourist pro chronologischem Jahr einfach nicht zugestanden. Vor diesem Tag m\u00fcssen wir die peruaniche Grenze im Dschungel erreichen. Der Grenzort nennt sich Nueva Rocafuerte.<\/p>\n<div style=\"text-align: center\">\n<a href=\"https:\/\/followtheroad.com\/de\/photos\/2007\/2007_ecuador\/quito\/IMG_7978.JPG\" title=\" \" class=\"shutterset_\"><img src=\"https:\/\/followtheroad.com\/de\/photos\/2007\/2007_ecuador\/quito\/cache\/IMG_7978.JPG-nggid042392-ngg0dyn-100x0x100-00f0w010c010r110f110r010t010.JPG\" alt=\"IMG_7978\" title=\"IMG_7978\" \/><\/a>\t\n\n<a href=\"https:\/\/followtheroad.com\/de\/photos\/2007\/2007_ecuador\/quito\/IMG_7926.JPG\" title=\" \" class=\"shutterset_\"><img src=\"https:\/\/followtheroad.com\/de\/photos\/2007\/2007_ecuador\/quito\/cache\/IMG_7926.JPG-nggid042379-ngg0dyn-100x0x100-00f0w010c010r110f110r010t010.JPG\" alt=\"IMG_7926\" title=\"IMG_7926\" \/><\/a>\t\n\n<a href=\"https:\/\/followtheroad.com\/de\/photos\/2007\/2007_ecuador\/quito\/IMG_7931.JPG\" title=\" \" class=\"shutterset_\"><img src=\"https:\/\/followtheroad.com\/de\/photos\/2007\/2007_ecuador\/quito\/cache\/IMG_7931.JPG-nggid042380-ngg0dyn-100x0x100-00f0w010c010r110f110r010t010.JPG\" alt=\"IMG_7931\" title=\"IMG_7931\" \/><\/a>\t\n\n<a href=\"https:\/\/followtheroad.com\/de\/photos\/2007\/2007_ecuador\/quito\/IMG_7981.JPG\" title=\" \" class=\"shutterset_\"><img src=\"https:\/\/followtheroad.com\/de\/photos\/2007\/2007_ecuador\/quito\/cache\/IMG_7981.JPG-nggid042393-ngg0dyn-100x0x100-00f0w010c010r110f110r010t010.JPG\" alt=\"IMG_7981\" title=\"IMG_7981\" \/><\/a>\t\n\n<a href=\"https:\/\/followtheroad.com\/de\/photos\/2007\/2007_ecuador\/quito\/IMG_7949.JPG\" title=\" \" class=\"shutterset_\"><img src=\"https:\/\/followtheroad.com\/de\/photos\/2007\/2007_ecuador\/quito\/cache\/IMG_7949.JPG-nggid042386-ngg0dyn-100x0x100-00f0w010c010r110f110r010t010.JPG\" alt=\"IMG_7949\" title=\"IMG_7949\" \/><\/a>\t\n\n<p><\/p>\n<a href=\"https:\/\/followtheroad.com\/de\/photos\/2007\/2007_ecuador\/quito\/IMG_7960.JPG\" title=\" \" class=\"shutterset_\"><img src=\"https:\/\/followtheroad.com\/de\/photos\/2007\/2007_ecuador\/quito\/cache\/IMG_7960.JPG-nggid042390-ngg0dyn-100x0x100-00f0w010c010r110f110r010t010.JPG\" alt=\"IMG_7960\" title=\"IMG_7960\" \/><\/a>\t\n\n<a href=\"https:\/\/followtheroad.com\/de\/photos\/2007\/2007_ecuador\/quito\/IMG_7957.JPG\" title=\" \" class=\"shutterset_\"><img src=\"https:\/\/followtheroad.com\/de\/photos\/2007\/2007_ecuador\/quito\/cache\/IMG_7957.JPG-nggid042389-ngg0dyn-100x0x100-00f0w010c010r110f110r010t010.JPG\" alt=\"IMG_7957\" title=\"IMG_7957\" \/><\/a>\t\n\n<a href=\"https:\/\/followtheroad.com\/de\/photos\/2007\/2007_ecuador\/quito\/IMG_7954.JPG\" title=\" \" class=\"shutterset_\"><img src=\"https:\/\/followtheroad.com\/de\/photos\/2007\/2007_ecuador\/quito\/cache\/IMG_7954.JPG-nggid042388-ngg0dyn-100x0x100-00f0w010c010r110f110r010t010.JPG\" alt=\"IMG_7954\" title=\"IMG_7954\" \/><\/a>\t\n\n<p><\/div>\n<p>Am kommenden Sonntag werden wir von Quito nach Coca trampen. Coca ist eine Stadt voll von Petroleumindustriearbeitern und Stripteaseklubs. Montag fr\u00fchmorgens werden wir eine zw\u00f6lfst\u00fcndige Bootsfahrt (US $10-15) nach Nueva Rocafuerte antreten &#8211; die letzte Siedlung auf ecuadorischem Territorium. Wir haben bereits Kontakt zu einer Familie in diesem Ort, die wir hoffentlich am Montag abend pers\u00f6nlich kennenlernen. Uns interessiert besonders, wie das Leben in den abgelegenen Teilen des Dschungels funktioniert.<\/p>\n<div style=\"text-align: center\"><a target=\"_blank\" href=\"http:\/\/followtheroad.com\/photos\/2007\/2007_ecuador\/IMG_7988e.JPG\"><img decoding=\"async\" border=\"1\" alt=\"\" src=\"http:\/\/followtheroad.com\/thumb\/thumb.php?src=..\/photos\/2007\/2007_ecuador\/IMG_7988e.JPG&amp;w=200\"><\/a><\/div>\n<p>Bez\u00fcglich der neuesten Informationen, die wir vor ein paar Tagen erhielten, verf\u00fcgt Nueva Rocafuerte mittlerweile \u00fcber ein eigenes Immigrationsb\u00fcro, wo wir unseren Ausreisestempel erhalten k\u00f6nnen. Zuvor mu\u00dfte das in Coca erledigt werden. Nachdem all die Formalit\u00e4ten gekl\u00e4rt sind, m\u00fcssen wir nach einem Motorboot suchen, welches uns nach Pantoja, dem ersten peruaninschen Dorf, bringt. Die Fahrt dauert um die zwei Stunden und kostet pro Boot US $15.<\/p>\n<p>Bei den Beh\u00f6rden in Pantoja werden wir unsere peruanischen Einreisestempel bekommen. Anschlie\u00dfend versuchen wir, das Leben in diesem Dorf zu genie\u00dfen, bis wir ein Boot nach Iquitos, der gr\u00f6\u00dften Stadt der Welt ohne Anbindung an ein Stra\u00dfenverkehrsnetz, finden. Es gibt keinen regul\u00e4ren Bootstransfer entlang des Flu\u00dfes Rio Napo. Die Wartezeit kann also zwischen einem Tag und ein paar Wochen liegen. W\u00e4hrend unseres Aufenthaltes in Pantoja hoffen wir unsere Zeit mit einer Familie zu verbringen, f\u00fcr die wir Briefe von anderen Reisenden haben, die zuvor die gleiche Reiseroute nahmen und sich in Pantoja mit der Familie angefreundet haben.<\/p>\n<p>Die Reise nach Iquitos dauert knappe f\u00fcnf Tage und kostet ca. US $30. Sollten wir das monatliche Frachtschiff abpassen, werden wir laut der Berichte anderer Reisender diese Tage in einem extrem \u00fcberf\u00fcllten Boot verbringen, wo Menschen und Tiere Seite an Seite leben, die H\u00e4ngematten eng gedr\u00e4ngt, in drei Reihen \u00fcbereinander h\u00e4ngen und trotz eines vor Platzmangel berstenden Bootes, weitere zehn Passagiere mit auf die Reise genommen werden. Jeder will mit und da der Transport in dieser Region so sp\u00e4rlich ges\u00e4ht ist, kriegt jeder eine Chance mitzufahren, die \u00dcberladung geflissentlich ignorierend.<\/p>\n<p>In Iquitos (500.000 Einwohnerstadt) haben wir vor, eine Reisepause von 10 Tagen einzulegen. Die werden wir zum Arbeiten (schreiben und programmieren) nutzen und h\u00f6chstwahrscheinlich auch f\u00fcr Besuche bei Shamans (Medizinm\u00e4nner) in der Iquitos-Umgebung.<\/p>\n<p>Das Duschungelabenteuer wird schlie\u00dflich mit einem letzten Boot von Iquitos zu einer anderen peruanischen Stadt, welche Anschlu\u00df an das Verkehrsnetz hat (entweder Pucallpa oder Yurimaguas), enden.<\/p>\n<div style=\"text-align: center\"><a target=\"_blank\" href=\"http:\/\/followtheroad.com\/photos\/2007\/2007_ecuador\/IMG_7993e.JPG\"><img decoding=\"async\" border=\"1\" alt=\"\" src=\"http:\/\/followtheroad.com\/thumb\/thumb.php?src=..\/photos\/2007\/2007_ecuador\/IMG_7993e.JPG&amp;w=200\"><\/a><\/div>\n<p>Der Dschungel bedeutet nicht nur Spa\u00df. Bei einer Tagestemperatur von 40\u00baC und einer Luftfeuchtigkeit von 90%, stellen die Malaria\u00fcbertr\u00e4ger (M\u00fccken) eine weitere Herausforderung dar. Auch das verf\u00fcgbare Essen wird uns auf die Probe stellen, denn viel mehr als Reis, Eier und Kochbananen gibt es dort &#8211; jedenfalls f\u00fcr Vegetarier &#8211; nicht. Nun stelle man sich das t\u00e4glich ein bis zwei Mal f\u00fcr einige Wochen am St\u00fcck vor&#8230;<\/p>\n<p>Im Moment decken wir uns mit notwendigen Reiseutensilien f\u00fcr diese Dschungeltour ein. Wir haben bereits Mosquitonetze, H\u00e4ngematten, Befestigungsseile daf\u00fcr und ein wenig Knabberei (N\u00fcsse, Haferflocken, Rosinen etc.) zur regelm\u00e4\u00dfigen Magenaufmunterung. Zudem sammeln wir Tipps \u00fcber die erfolgreiche Abwehrung von M\u00fccken, was bisher Insektenschutzmittel, eine t\u00e4gliche Einnahme von Vitamin B Tabletten (Komplex) und Babie\u00f6l mit Vitamin E versetzt umfa\u00dft. Zus\u00e4tzlich haben wir uns Malariatabletten f\u00fcr den Fall der F\u00e4lle besorgt und suchen noch nach einem Notmittelchen f\u00fcr die ungewollte Einnahme von Flu\u00dfwasser, die in 99,9% der F\u00e4lle unvermeidbar ist, denn ein Tropfen reicht aus, um binnen weniger Stunden mit Fieber, Durchfall und Magenentleerungen zu k\u00e4mpfen. Das Flu\u00dfwasser des Rio Napo als auch des Amazonas ist eben nicht das beste.<\/p>\n<p>\u00dcbrigens, einmal auf dem Weg nach Nueva Rocafuerte werden wir keine Internetverbindung mehr haben, bis wir schlie\u00dflich in Iquitos einlaufen. Das kann ein bis vier Wochen (eventuell l\u00e4nger) dauern. Nutzt also die M\u00f6glichkeit, uns noch zu kontaktieren, bevor wir f\u00fcr eine Weile von der Au\u00dfenwelt abgeschnitten werden.<\/p>\n<p>Viele liebe Gr\u00fc\u00dfe aus Quito,<br \/>Katja &amp; Augustas<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit einer Woche sind wir bereits in Quito, der Hauptstadt Ecuadors. 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