{"id":455,"date":"2006-03-01T19:00:00","date_gmt":"2006-03-01T17:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/followtheroad.com\/de\/ruinen-freiheit-und-gesundheitszentrum\/"},"modified":"2006-03-01T19:00:00","modified_gmt":"2006-03-01T17:00:00","slug":"ruinen-freiheit-und-gesundheitszentrum","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/followtheroad.com\/de\/ruinen-freiheit-und-gesundheitszentrum\/","title":{"rendered":"Ruinen, Freiheit und Gesundheitszentrum (Februar, 9-14)"},"content":{"rendered":"<p>Wir trampten also von R\u0137o Chancal\u012f nach Greg\u00f3rio M\u00e9ndez. Wir bekamen den Tip, dass nicht weit von Greg\u00f3rio M\u00e9ndez eine Ruine namens Pomona liegt. Wir trampten also ein paar Kilometer weiter und liefen dann drei Kilometer zu Fuss, bis wir vor den Ruinen von Pomona standen. Es waren keine besonderen Ruinen, aber die Tatsache, dass dort au\u00dfer uns keine Menschenseele und der Eintritt frei war, lie\u00dfen uns den Anblick geniessen. Wir besuchten auch das Museum und traten dann \u00e4chtzend die 3 km R\u00fcckweg bis zur Strasse an. <\/p>\n<p>Am Ende des Tages landeten wir in La Libertad. Dort baten wir in der Stadtverwaltung (municipio) um Rat und Erlaubnis, wo wir zelten k\u00f6nnten. Sie f\u00fchrten uns zu einem Fluss, wo ausreichend Wiese vorhanden war. Der Mann, vor dessem Haus wir begannen einen geeigneten Platz f\u00fcr das Zelt zu suchen, bot uns sogar an, direkt vor seinem Haus zu zelten. Das nahmen wir dankbar an, da es unwahrscheinlich viele rote Ameisen auf dem Rasen gab. Da die f\u00fcrchterlich beissen, fl\u00fcchteten wir lieber rechtzeitig.<\/p>\n<p>Nachdem wir gegessen und unser Geschirr gewaschen hatten, kam ein junges Paar auf uns zu und lud uns zu sich nach Hause ein. Da Guadalupe und Jorge ein Zimmer frei hatten, boten sie uns an, die Nacht im Haus zu verbringen. Sie waren besorgt um uns, da die roten Ameisen und die M\u00fccken sehr aggressiv sind. Wir nahmen das Angebot freudestrahlend an und packten unser Zelt wieder zusammen.<\/p>\n<p>Am selben Abend gingen wir alle vier zum Zocalo, dem zentralen Stadtpark. Erst haben wir die kleine Bibliothek besucht, in der uns alle neugierig befragten, wo wir herkommen und wo mich der J\u00fcngste unter uns, gerade mal drei Monate alt, lehrte ihn richtig zu halten. Die Babies hier m\u00f6gen n\u00e4mlich eins besonders nicht &#8211; zu liegen. Die M\u00fctter tragen ihre Babies meist schr\u00e4g aufgerichtet oder sitzend in ihren Armen, so dass die Kleinen sofort alles mitbekommen. <\/p>\n<p>Danach ging es in einen Dorfladen, wo man sich Schulden noch anschreiben lassen kann, um sie sp\u00e4ter zu begleichen. Zum Schluss vertrieben wir uns noch ein wenig die Zeit mit der Beobachtung eines Basketballspiels, dass auf dem Zocalo stattfand.<\/p>\n<p>Wir kamen leider &#8211; trotz unseres Versprechens an dem Treffen der Gemeindemitglieder teilzunehmen &#8211; nicht rechtzeitig in Palenque an. Es gab einfach keine Mitfahrgelegenheiten, so dass wir letztlich erst 12:30 Uhr ankamen und ausser einer Massageurin aus den Bergen niemanden mehr antrafen. Uns wurde aber zugesichert, dass die Teilnehmer des Treffens bald wieder zur\u00fcckkommen w\u00fcrden. Wir entschieden uns also zu warten und waren erleichert, als zwei Stunden sp\u00e4ter endlich die ganze Truppe wieder eintraf. Es dauerte dann noch eine weitere Stunde bis zwei Gemeindemitglieder auf uns zukamen und mit uns \u00fcber unsere Intentionen der Reise sprachen. Sie luden uns letztlich ein, drei Tage im Geb\u00e4ude des medizinischen Notdienstes zu bleiben.<\/p>\n<p>Wir nutzen den Aufenthalt, um Palenque zu erkunden, schafften es aber nicht, n\u00e4heren Kontakt mit den Einheimischen herzustellen. In St\u00e4dten, dass best\u00e4tigt sich f\u00fcr uns immer wieder, ist es schwierig einen n\u00e4heren Einblick in das allt\u00e4gliche Leben zu gewinnen, wenn wir vor Ort niemanden kennen.<\/p>\n<p>Wir machten also nichts weiter als in Palenque umherzulaufen, Essen zu kochen, Berichte zu schreiben und zu schlafen. Was das Essen betrifft, kreierte Augustas sogar ein neues Gericht. Eigentlich sollten es Eierkuchen werden, da unsere Pfanne diese aber nur anbrennen lie\u00df, schlug Augustas vor, Teigtaschen aus der Eierkuchenfl\u00fcssigkeit zu machen und diese zu kochen. Die waren letztlich 3&#215;3 cm gro\u00df, kakaobraun und schmeckten ein wenig wie Hefekl\u00f6\u00dfe. Dazu gabs Papaya, Bananen und Zucker. Einfach lecker! ;P<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir trampten also von R\u0137o Chancal\u012f nach Greg\u00f3rio M\u00e9ndez. Wir bekamen den Tip, dass nicht weit von Greg\u00f3rio M\u00e9ndez eine Ruine namens Pomona liegt. 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