{"id":429,"date":"2006-02-12T19:00:00","date_gmt":"2006-02-12T17:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/followtheroad.com\/de\/mama-und-aller-guten-dinge-sind-vier\/"},"modified":"2013-07-31T09:07:50","modified_gmt":"2013-07-31T07:07:50","slug":"mama-und-aller-guten-dinge-sind-vier","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/followtheroad.com\/de\/mama-und-aller-guten-dinge-sind-vier\/","title":{"rendered":"Mama und aller guten Dinge sind vier (Februar, 3)"},"content":{"rendered":"<p>Hallo, ich bins mal wieder ;))<\/p>\n<p>vor drei Tagen sind wir in einem sehr touristischem Ort angekommen &#8211; Palenque. Er ist bekannt fuer seine besonderen Maya Ruinen. Normalerweise versuchen wir solche Ort ja zu vermeiden, aber dieses Mal bekamen wir eine Unterkunft gestellt. Dafuer hat das medizinische Zentrum fuer die Gemeinschaften und Doerfer rund um Palenque gesorgt. In dieses Zentrum kommen die Menschen, die weniger als gar nichts haben, damit sie medizinisch versorgt werden. Nebenan ist auch noch ein Zentrum fuer Menschenrechte, wo fuer bessere Zustaende in den vernachlaessigten Gegenden gekaempft wird.<\/p>\n<p>Vor einer Woche hielten wir uns fuer zwei Naechte in einer Gegend auf, wo Menschen mit Traditionen vergangener Tage leben. Die Kleidung sieht aus wie aus dem 18-19. Jahrhundert. Diese Menschen haben keine Autos, keinen Fernseher, aber heutzutage erlaubt die Gemeinschaft auch ab und an einen Kuehlschrank oder sogar eine Mikrowelle. Sie sprechen Niederdeutsch, eine Sprache die heute in deutschen Gegenden nicht mehr existiert. Sie nennen sich in englisch &#8220;MENNONITES&#8221;. Ihre Glaubensgemeinschaft ist in Kanada, den USA und in Mexiko verstreut. Mehr dazu kommt demnaechst, jetzt aber erstmal dazu, was davor passiert ist (siehe unten).<\/p>\n<p>Vergesst nicht, dass wir waehrend unserer Reise die &#8220;Connecting the World&#8221; Idee realisieren, wo wir Menschen mittels eines kleinen Geschenks miteinander verbinden. Wir haben bereits 8 Verbindungen in unserer Kette! Ihr seid immer willkommen, mehr ueber jede dieser Personn zu lesen, folgt dazu einfach diesem Link:<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/followtheroad.com\/de\/connect\/\">http:\/\/followtheroad.com\/de\/connect\/<\/a><\/p>\n<p>Und bitte nicht vergessen, wir warten immer auf Neuigkeiten von euch, was auch immer sie sein moegen!<\/p>\n<p>Danke, dass ihr mit uns reist!<\/p>\n<p>Augustas &amp; Katja<\/p>\n<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/p>\n<p>Mama und aller guten Dinge sind vier (Februar, 3)<\/p>\n<p>Das Wetter dieses fr\u00fchen Februartages war hei\u00df, hei\u00df und kochend hei\u00df. Dort, wo wir unsere Rucks\u00e4cke ablegten, gab es zwar einige B\u00e4ume, aber Nullkommakeinen Schatten. Wir waren der Sonne restlos ausgeliefert, aber fest davon \u00fcberzeugt, dass wir es \u00fcberleben werden.<\/p>\n<p>Kaum standen wir auf der Strasse Richtung Mama schaltete die im Schatten geparkte Polizei ihren Lautsprecher an: &#8220;A donde vas?&#8221; (Wo willst du hin?) Wir ignorierten diese Frage gefliessentlich. Sollten sie doch bitte ihre Hintern in unsere Richtung bewegen, wenn sie Fragen haben. Das geschah auch kurz darauf. Sie kamen zu dritt in ihrem tollen Polizei-Jeep an, \u00f6ffneten das Fenster und fragten<\/p>\n<p>&#8220;Was macht ihr hier?&#8221;<br \/>\nWir trampen.<br \/>\n&#8220;Das d\u00fcrft ihr nicht machen.&#8221;<br \/>\nWarum nicht?<br \/>\n&#8220;Das geht nicht und das funktioniert auch nicht.&#8221;<br \/>\nNun, wir reisen bereits seit einigen Wochen per Anhalter herum. Gestern sind wir per Anhalter hier angekommen und durften sogar in dem Restaurant dort dr\u00fcben n\u00e4chtigen.<br \/>\n[Schweigen und nachdenkliche Blicke]<\/p>\n<p>Augustas ging daraufhin ein St\u00fcck hinter das Auto, da wir ja nicht nur zum Vergn\u00fcgen, sondern zum trampen dort standen. Daraufhin w\u00fcnschten uns die Polizisten einen guten Tag und kehrten zu ihrer 15 Meter entfernten Schattenecke zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Warum sich die Polizei die Zeit an dieser Kreuzung vertreibt wurde uns sp\u00e4testens dann klar, als ein Auffahrunfall passierte. Wie praktisch das die Polizei sogleich als Helfer mit Rat und Tat zur Seite stand. Wahrscheinlich h\u00e4tten sich die Besitzer der Autos lieber untereinander geeinigt, aber nun wurde alles offiziell gemacht. Wir waren dagegen froh, dass die Polizei endlich eine Aufgabe hatte und uns in Frieden lie\u00df.<\/p>\n<p>Nachdem der Auffahrunfall abgekl\u00e4rt war, kehrte die Polizei wieder in den Schatten zur\u00fcck und wir stoppten auch endlich einen LKW. Er war nicht der neueste, um genau zu sein hatte er bereits 25 Jahre auf dem Buckel. Es war ein klappriger alter Ford und f\u00fcr mich schien es zu Beginn fraglich, wie wir zwei mitsamt unseren riesigen Rucks\u00e4cken in die Fahrerkabine passen sollten. Der Fahrer war allerdings davon \u00fcberzeugt, dass es m\u00f6glich ist und so stiegen wir ein. Erst packten wir meinen Rucksack auf die Lehne der Sitzbank, dann gab Augustas mir unseren kleinen Tagesrucksack und dann stieg er mit seinem knapp 30 Kilo schwerem Monstrum von Rucksack ein. Es war eng, sehr eng, aber wir mussten dem Fahrer recht geben, wir passten hinein. Ich sass also halb schr\u00e4g, mit dem Oberk\u00f6rper n\u00e4her zum Fahrer, mit denn Beinen Richtung Augustas. Der Tagesrucksack lag auf meinem Scho\u00df und mein Rucksack auf der Sitzlehne dr\u00fcckte mich geh\u00f6rig in eine eine kugelige Position. Ich kam mir vor wie beim Wassereimer schleppen, die doch fr\u00fcher noch an einem dicken h\u00f6lzernem Ast befestigt und so \u00fcber die Schultern und den Nacken gehangen wurden. Da ich auch neugierig war und daf\u00fcr meinen Kopf ab und an anheben musste, trainierte ich also gleichzeitig meine Nackenmuskeln. Es war so warm, puh&#8230; Augustas sass neben mich gequetscht, halb nach unten gerutscht da und wurde von seinem Rucksack, der quer von der Mitte der Frontscheibe bis zur Beifahrert\u00fcr f\u00fchrte regelrecht erdr\u00fcckt. Noch dazu kam, dass mein Rucksack auch in seinem Nacken Platz fand, was f\u00fcr Augustas nicht gerade eine Erleichterung war. Er schwitzte was das Zeug hielt und wenn man sich uns beide jetzt vorstellt, kann man sicher einstimmig sagen, dass wir nicht allerbester Stimmung waren. Noch dazu kam, dass der Wagen auf dem Boden der Beifahrerseite zwei Navigationsstangen aus Metall hatte, die ca. 30cm aus dem Boden ragten. Wir konnten uns also \u00fcberhaupt nicht r\u00fchren. Aber gut, sp\u00e4ter verschaffte sich Augustas ein wenig Erleichterung damit, dass er seinen Rucksack halb aus dem Beifahrerfenster hing und den Rest auf unseren Knien ablagerte. Trotz der misslichen Lage hatten wir zumindest jemanden gefunden, der uns bis nach Mama bringt, was eine Strecke von 45km bedeutete und letztlich mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 38km\/h innerhalb von 1,5 Stunden passierte. Wir waren Jose wirklich dankbar, auch wenn es nicht so scheinen mag. Wir\u00a0 schafften es in unserer Situation sogar noch ein Gespr\u00e4ch zu f\u00fchren. Dabei kam soviel heraus, dass er 42 Jahre alt ist, seine Mutter bereits ein Alter von etwas mehr als 50 Jahren hat und das er zwei T\u00f6chter im Alter von 16 und 18 Jahren hat. Auch kamen wir dahinter, dass er Zementpulver von Merida bis nach Oxkutzcab (sprich: Oschkutzkab) bringen musste. Von uns erfuhr er leider wenig, da die Energie daf\u00fcr einfach nicht mehr ausreichte. Es erforderte n\u00e4mlich so einiges an Puste, das laut klappernde Ford-Gef\u00e4hrt zu \u00fcbert\u00f6nen.<\/p>\n<p>Wir lernten auf dieser Fahrt ausserdem, dass es hier in Mexiko wohl besser ist das wirkliche Ziel der Reise, in diesem Fall Mama, zu nennen, da es sonst zu Mi\u00dfverst\u00e4ndnissen kommt. Als Jose anhielt fragten wir, ob er zumindest bis Tecoh f\u00e4hrt und sp\u00e4ter im Gespr\u00e4ch erkl\u00e4rten wir, dass wir erst in Mama aussteigen w\u00fcrden, da er ja eh noch weiter f\u00e4hrt. Als wir uns dann Tecoh n\u00e4herten, steurte er f\u00e4lschlicherweise die Stadt an. Er verstand einfach nicht, dass wir jetzt nach Mama wollten, hatten wir zu Beginn doch Tecoh als Reiseziel angegeben. Irgendwann verstand Jose uns und versuchte wieder auf die Hauptstrasse Richtung Mama bzw. Oxkutzcab zu kommen. Das Problem dabei war, dass die einzig wirklich befahrbare Strasse in Tecoh wegen eines riesigen Festes gesperrt war. Jose folgte also der Umleitung, die letztlich auf einem Feldweg endete. Als er sich dann Auskunft einholte, wo denn dieser Feldweg hinf\u00fchrt und wir diesen mit etlichem Vor- und R\u00fcckw\u00e4rtsman\u00f6vieren hinter uns brachten, kamen wir endlich wieder auf die Hauptstrasse zur\u00fcck und konnten unsere ach so bequeme Reise gl\u00fccklich fortsetzen.<\/p>\n<p>Als wir dann aus dem Truck ausstiegen, trieften unsere Hosen als h\u00e4tten wir gerade damit gebadet. Wir machten noch ein Foto von ihm und gingen dann unseren Weges.<\/p>\n<p>Der Grund, warum wir unbedingt nach Mama wollten, ist die Assoziation mit unseren daheimgebliebenen M\u00fcttern. Wir stellten uns vor anzukommen, am Ortseingang wo &#8220;MAMA&#8221; geschrieben steht ein Foto zu machen und dann weiter Richtung S\u00fcden zu ziehen. Es gab auch ein Schild nahe der Strasse, die nach Mama hereinf\u00fchrte, allerdings kein Ortsschild, sondern eines, was eine touristische Attraktion ank\u00fcndigte. Mir war das gleich, hauptsache da steht MAMA, doch Augustas meinte, es w\u00fcrde noch ein gr\u00fcnes Ortseingangsschild geben, wir m\u00fcssten nur ein wenig laufen. Am Ende liefen wir durch das gesamte Dorf und fanden erst am Ortsausgang ein Schild auf dem MAMA geschrieben stand. Nun endlich, Stunden sp\u00e4ter, kamen wir also zu unserem Foto!<\/p>\n<p>Es hie\u00df dann weitertrampen und schlie\u00dflich kamen wir in Ticul an. Als wir dort ausstiegen, kam Augustas auf die Idee einen Fahrradtransport zu benutzen, da ihm nicht der Sinn nach weiteren Kilometern mit dem Rucksack auf dem R\u00fccken stand. Ein Fahrradtransport ist ein Gef\u00e4hrt, an dem hinten ein normales Fahrrad zu sehen ist und vorne statt des Vorderrades ein kleiner Wagen mit Sitzbank, die \u00fcberdacht iSanta Es ist ein sehr gew\u00f6hnliches Fortbewegungsmittel in Mexiko. Augustas bat mich dann zu handeln, ich dagegen f\u00fchlte irgendwie, dass ich das nicht wollte. Ich handelte also misserable, einfach weil ich wahrscheinlich keine Lust hatte. Oder aber, weil ich f\u00fchlte, dass in Ticul noch etwas auf uns wartet. Und so war es dann auch. Augustas war allerdings etwas schlecht gestimmt \u00fcber meine &#8220;Faulheit&#8221; \u00fcber den Preis zu feilschen.<\/p>\n<p>Uns fiel ein, dass wir noch Batterien brauchten und gingen deshalb in den n\u00e4chstbesten Elektroladen. Dort wurden eigentlich nur K\u00fchlschr\u00e4nke, Waschmaschinen und sonstige Elektroger\u00e4te verkauft, aber keine Batterien. Der Verk\u00e4ufer meinte, dass er zwar Batterien habe, die aber nicht verk\u00e4uflich w\u00e4ren. Statt postwended herauszugehen, warteten wir ein wenig, da er sich pl\u00f6tzlich auf die Suche nach den Batterien begab. Er fand sie, gab uns eine neue Packung und wir fragten, wieviel sie wohl kosten w\u00fcrde. &#8220;Nichts&#8221;, war seine Antwort und auch wenn wir es nicht glauben konnten, gingen wir aus dem Laden mit 4 nagelneuen AA Batterien ohne einen Cent zu bezahlen. Das war das erste Wunder des Tages.<\/p>\n<p>Wir gingen die Strasse weiter und fragten in einem Restaurant nach, ob wir in der Toilette unsere Wasserflaschen auff\u00fcllen k\u00f6nnten. &#8220;Sie wollen Trinkwasser?&#8221;, fragte der Kellner und statt uns in die Toilette zu f\u00fchren, verschwand er mit unseren zwei Trinkflaschen. Kurze Zeit sp\u00e4ter kam er heraus und gab uns freudestrahlend die beiden Flaschen gef\u00fchlt mit Trinkwasser zur\u00fcck, ohne auch nur einen Cent zu verlangen. Dss war das zweite Wunder, dass \u00fcber uns hereinbrach.<\/p>\n<p>Noch immer fassungslos \u00fcber unsere Errungenschaften gingen wir weiter bis zu einem Gem\u00fcseladen. Dort kauften wir Bananen, zwei Birnen und einen kleinen K\u00fcrbis. Zwischendurch sprachen wir noch mit dem Verk\u00e4ufer, wie wir so reisen und warum wir das machen und w\u00e4hrend wir all die leckeren Speisen ausw\u00e4hlten, kroch er unter ein Regal. Er zog eine Kiste mit Apfelsinen hervor und f\u00fchlte einen Beutel. Wir dachten er hat uns mi\u00dfverstanden. Ich fragte also erstmal vorsichtig nach dem Preis, woraufhin er meinte, &#8220;Das ist f\u00fcr die Reise, dass schenke ich euch.&#8221; Uns war das Erstaunen ins Gesicht geschrieben. Wie sollten wir uns nur dankbar f\u00fcr all diese Sachen zeigen? Wir wussten es nicht, entschieden daher einn Foto von ihm zu machen. Wir bedankten uns dann noch mit Worten, nahmen seine Hand zwischen jeweils unsere Beiden und verlie\u00dfen mit einem eingravierten L\u00e4cheln in unseren Gesichtern diesen Obst- und Gem\u00fcseladen. Da waren es schon drei Wunder, die uns in Ticul aufwarteten. Jetzt verstand Augustas endlich, warum mir nicht nach handeln mit dem Fahrradtransport war.<\/p>\n<p>Wir liefen bis zum Ende der Stadt und a\u00dfen dort erstmal gen\u00fcsslich ein paar Apfelsinen. Wir sa\u00dfen direkt vor einem Haus, in dem kurz nach unserem Niederlassen ein Junge mit Fahrrad auftauchte. Er schien erst wenig interessiert an uns, fuhr wieder weg und kam dann mit weiteren drei Jungs im Schlepptau zur\u00fcck. Zwischenzeitlich malten wir uns schon aus, dass wir doch optimal vor dem Haus zelten k\u00f6nnten, aber da der Junge nach seiner R\u00fcckkehr bald meinte, dass sein Vater nicht zu Hause war, begruben wir dieses Vorhaben. Wir kamen etwas besser ins Gespr\u00e4ch mit den Jungen, die offensichtlich all ihr bisher antrainiertes Machogehabe einsetzen, um uns zu imponieren. Unter anderem brachten sie uns quietsch-gr\u00fcne, viel zu saure Apfelsinen, womit das vierte Wunder des Tages erreicht wurde. Irgendwann lenkte ich das Gespr\u00e4ch auf unsere Herkunft und zeigte ihnen eine Karte von Europe. Sie kannten Litauen noch nicht und wussten geografisch auch nicht, wo Deutschland und Litauen liegen. Das war interessant f\u00fcr die vier Jungs, von denen wir uns aber bald verabschiedeten, da ein Transporter f\u00fcr uns anhielt.<\/p>\n<p>Dieser war voll mit Mayas, die auf dem Weg nach Santa Elena waren. W\u00e4hrend der Fahrt, zeigte uns einer der Mayas eine katholische Zeitschrift, die in der Maya-Sprache verfasst wurde. Wir waren erstaunt, hatten wir doch bisher nur von dieser Sprache geh\u00f6rt, sie aber noch nie gesehen. Der Herr la\u00df uns einige S\u00e4tze vor, die wir aber so nicht wiedergeben k\u00f6nnen. \u00c4hnlich wie im Franz\u00f6sischen, wird die Sprache n\u00e4mlich v\u00f6llig anders geschrieben als sie gesprochen wird. Diesmal waren es wir, die fasziniert jemanden zuh\u00f6rten, bis wir vor einem offizielem Campingplatz herausgelassen wurden. Da wollten wir eigentlich nicht hin, aber mal wieder wurden wir mi\u00dfverstanden. Ist ja nicht alle Tage, dass zwei Europ\u00e4er durch die Gegend trampen und nach einem ruhigem Pl\u00e4tzchen f\u00fcr die Nacht suchen. Schr\u00e4g gegen\u00fcber vom Zeltplatz war ein Fu\u00dfballfeld. Wir dachten, dass wir vielleicht dort zelten k\u00f6nnten, allerdings kamen alsbald die Dorfbewohner f\u00fcr eine Partie Fu\u00dfball dorthin. Die Mayas boten uns an, bis zur naheliegenden Ruine Kabah zu bringen. Ich fand die Idee toll, aber wir entschieden uns in Santa Elena zu bleiben. Die Mayas gaben uns den Tip, es auch him Dorfzentrum zu versuchen und meinten, wir k\u00f6nnten dort \u00fcberall zelten. Aber nach so viel \u00d6ffentlichkeit war uns einfach nicht, sodass wir ersteinmal in dem Zeltplatz einkehrten. Der Preis von 45 Pesos (4,5 $) pro Person pro Nacht f\u00fcrs Zelten lie\u00df uns dann aber sofort umkehren. Wir gingen dann Richtung Dorfmitte und fanden alsbald eine Schule. Wir fragten die Nachbarn, ob wir dort zelten k\u00f6nnten und wen wir dazu um Erlaubnis bitten m\u00fcssen. Sie meinten dann, dass wir einfach \u00fcber den steinernen Zaun steigen und dort n\u00e4chtigen k\u00f6nnen. Das taten wir auch und obwohl der Platz dreckig und nicht weit von der Strasse entfernt lag, war es doch ein guter Platz f\u00fcr die Nacht. Da die Strasse gut befahren und die H\u00e4hne und H\u00fchner sehr nachtaktiv waren, kam ich dann leider zu recht wenig Schlaf.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hallo, ich bins mal wieder ;)) vor drei Tagen sind wir in einem sehr touristischem Ort angekommen &#8211; Palenque. Er ist bekannt fuer seine besonderen Maya Ruinen. Normalerweise versuchen wir solche Ort ja zu vermeiden, aber dieses Mal bekamen wir eine Unterkunft gestellt. 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