{"id":385,"date":"2007-03-11T00:00:00","date_gmt":"2007-03-10T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/followtheroad.com\/de\/eine-faszinierende-personlichkeit\/"},"modified":"2007-03-11T00:00:00","modified_gmt":"2007-03-10T22:00:00","slug":"eine-faszinierende-personlichkeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/followtheroad.com\/de\/eine-faszinierende-personlichkeit\/","title":{"rendered":"Eine faszinierende Pers\u00f6nlichkeit (November 12 &#8211; 15)"},"content":{"rendered":"<p>Wir fuhren mit dem Bus bis zur Peaje, die ein ganzes St\u00fcck weit drau\u00dfen von Mexiko Stadt lag. Dort bot sich eine gute Gelegenheit zu trampen. Nach einer Weile Warten \u00fcberraschte uns der Regen. Wir verharrten an Ort und Stelle, als sich der Regen aber in G\u00fcsse verwandelte, zog ich es vor, mich unter das winzige St\u00fcck \u00dcberdachung, dass die Fu\u00dfg\u00e4ngerbr\u00fccke bot, zu stellen. Kaum war ich auf dem Weg dorthin und fast angekommen, pfiff mich Augustas zur\u00fcck. Ein Autofahrer war bereit uns mitzunehmen.<\/p>\n<p>In die R\u00fccksitze eines modernen, ger\u00e4umigen Jeeps gebettet, lernten wir dieses Mal eine junge Familie aus Mexiko Stadt kennen. Der Fahrer und somit Ehemann hatte eine eigene Firma, die ihn rund um die Uhr einspannte. Seine Arbeit erm\u00f6glichte es seiner Frau l\u00e4nger mit dem erst acht Monate altem Baby zu Hause zu bleiben. Doch, und gerade wegen seiner Familie, bestand er darauf am Wochenende dem Mief von Mexiko Stadt zu entfliehen. Sie hatten ein kleines H\u00e4uschen in Jiutepec, wo sie jedes Wochenende verbrachten und befanden sich gerade auf dem Weg dorthin. Deren kleine Tochter war ein genauso s\u00fcsser Fratz wie Mateo. Ausgeglichen, neugierig, immer mit einem L\u00e4cheln auf den Lippen. Ein richtiger kleiner Schelm. Die Familie war seit 20 Jahren Vegetarier und lie\u00df nur nat\u00fcrliche Produkte an und in ihre K\u00f6rper flie\u00dfen. Zum Erwerb dieser Produkte nutzten sie den w\u00f6chentlichen Ausflug nach Jiutepec, denn dort fand jedes Wochenende ein Bauernmarkt statt, auf dem sie ihre Wochenration Obst und Gem\u00fcse einkauften. Wir waren sichtlich erfreut, endlich mal keine Fleischesser zu treffen. Noch dazu solche, die uns glattweg zu sich einluden. Sie wollten uns zum Essen in Jiutepec einladen und uns gleichzeitig ihren Lieblingsort ein wenig n\u00e4her bringen. Wir waren sofort begeistert und riefen \u00fcber das Mobiltelefon der Beiden Sylvia, unsere Servas Gastgeberin, in Cuernavaca an. Wir hatten uns f\u00fcr die Mittagsstunden angek\u00fcndigt und w\u00fcrden nun auch definitiv zu dieser Zeit eintreffen, wenn nicht, ja h\u00e4tten wir die Einladung nicht erhalten. Um uns diese Chance nicht nehmen zu lassen, versuchten wir mit ihr einen sp\u00e4teren Treffpunkt zu vereinbaren. Leider schien das ung\u00fcnstig, denn am Telefon h\u00f6rte ich heraus, dass wir besser direkt nach Cuernavaca d\u00fcsen sollten. Wie schade. Es ist immer wieder das Gleiche, wenn wir bereits verabredet sind. Wir erhalten Einladungen und k\u00f6nnen sie nicht wahrnehmen. Obwohl, k\u00f6nnen schon, doch wollen wir das nicht auf Kosten anderer machen, die bereits auf uns warten. Seufz. Die Familie war also so lieb, statt uns an der Weggabelung Jiutepec-Cuernavaca einfach herauszusetzen, direkt bis zum Busbahnhof in Cuernavaca zu bringen. <\/p>\n<p>Wir machten es uns am Busbahnhof von Cuernavaca auf unseren Rucks\u00e4cken gem\u00fctlich. Gerade als wir anfingen, unser vorgekochtes Essen zu verspeisen, tauchte Sylvia auf. &#8220;Hall\u00f6le&#8221;, tr\u00e4llerte sie uns entgegen und l\u00e4chelte bis \u00fcber beide Ohren. Ihre humoristische Art zu reden zog uns sofort in ihren Bann. Wir liefen ein St\u00fcck, um zu ihrem alten, klapprigen, mit Antiquit\u00e4ten und Zeitungen vollgestopften Wagen zu gelangen. Auf dem Weg zu ihrem Haus fuhren wir noch kurz bei Sylvias Mutter vorbei, da wir nach Abladen unserer Rucks\u00e4cke einen kleinen Ausflug ins Umland machen wollten. Die Mutter war \u00fcber 70 Jahre alt, sah aber aus wie maximal 50. Sie war schlank, behende, mit dem gleichen L\u00e4cheln wie ihre Tochter und erkl\u00e4rte sich sofort freudig einverstanden, mit uns einen Ausflug zu machen. Wir w\u00fcnschten uns in diesem Moment, im gleichen Alter selbst so fit zu sein. <\/p>\n<p>Sylvias Wohnung befand sich im vierten Stock eines Wohnblocks. Die Wohnung war winzig. Sylvia lebte zusammen mit ihrem Sohn Yoshi (sprich: Joschi), der das Ergebnis ihrer zweij\u00e4hrigen Ehe mit einem Chilener war, mit dem sie gemeinsam in Japan gelebt hatte. Sie trennten sich kurz nach der Geburt von Yoshi in Japan und Sylvia kehrte mit ihrem bereits von Geburt an international gepr\u00e4gtem B\u00fcndel nach Hause zur\u00fcck. Die Wohnung hatte zwei kleine Zimmer, eine Stube mit Essecke, eine winzige K\u00fcche, einen genauso gro\u00dfen Balkon und ein Bad, dass nur kaltes Wasser hatte. Schon beim Eintreten konnte man sehen, wie sehr Sylvia in Japan verliebt war. \u00dcberall standen japanische Souvenirs herum, die sie bei ihrer R\u00fcckkehr mitgebracht hatte. An den W\u00e4nden fanden sich einige Collagen, die viele Bilder und Orte in Japan zeigten. Sylvia hatte die Collagen selbst gemacht. Zu der visuellen Best\u00e4tigung von Sylvias Liebe zu Japan, erz\u00e4hlte sie auch sehr oft von dieser Zeit. Mich faszinierte das, denn ich tr\u00e4umte von einer Reise nach Japan und anderen asiatischen L\u00e4ndern. Sylvia hatte obendrein Grundkenntnisse der japanischen Sprache. <\/p>\n<p>Ihr zw\u00f6lfj\u00e4hriger Sohn Yoshi war sehr selbstst\u00e4ndig. Er ging noch zur Schule, k\u00fcmmerte sich um einige Haushaltsangelegenheiten und teilte sich mit Sylvia ins Kochen rein. Er sprach nicht viel, verschwand nur liebend gern in seinem Zimmer oder schweigend vor dem Fernseher. Yoshi hatte jahrelang einen japanischen Kampfsport trainiert, verlor aber k\u00fcrzlich die Lust daran. Als w\u00e4ren wir mit der herzlichen Aufnahme in Sylvias Haus nicht bereits reichlich beschenkt worden, r\u00e4umte Yoshi auch noch sein Zimmer f\u00fcr uns, damit wir nicht auf dem Boden schlafen m\u00fcssten. Das taten wir letztendlich doch, denn sein Bett war viel zu klein f\u00fcr uns Beide. Doch nun taten wir dies in einem eigenem Raum.<\/p>\n<p>Sylvia war Anw\u00e4ltin f\u00fcr Kinder und Frauen, die von ihren Familienangeh\u00f6rigen mi\u00dfhandelt und vergewaltigt werden bzw. wurden. Sie betreute seit Jahren verschiedene F\u00e4lle. Alles was sie bei Aufgreifen dieser Arbeit wollte, war eine Ver\u00e4nderung zu bewirken und den Betroffenen zu einem besseren Leben zu verhelfen. Doch das gestaltete sich in den meisten F\u00e4llen schwierig, oft gar unm\u00f6glich. Nach vielen Jahren in dem Bereich hatte sie den Entschlu\u00df gefa\u00dft, diesen Abschnitt ihres Lebens hinter sich zu lassen. Sylvia interessierte sich f\u00fcr gesunde Ern\u00e4hrung und war gerade dabei ihre Ausbildung als Ern\u00e4hrungsberaterin, die sie neben ihrer Arbeit absolviert hatte, abzuschlie\u00dfen. Nebenbei nahm sie auch an Englischkursen teil und studierte die deutsche Sprache. Sylvia war wirklich \u00fcberall und zur selben Zeit, st\u00e4ndig herumwuselnd und neugierig nach interessanten T\u00e4tigkeiten suchend, die ihr Leben bereichern w\u00fcrden. Ein wahres Energieb\u00fcndel, gepaart mit unvergleichlichem Humor und niemals versiegenden Redek\u00fcnsten.<\/p>\n<p>Die Zeit war gekommen, da holten wir Sylvias lustige Mutter ab und fuhren nach Tepoztlan. Dort angekommen entschieden wir uns aber ein St\u00fcck weiter, zu einem kleineren Dorf zu fahren, denn Tepoztlan war ein touristischer Ort, der bekannt f\u00fcr seine Handwerkskunst und ausschweifenden Wanderungen in die Berge war. F\u00fcr Wanderungen hatten wir an diesem Nachmittag eh keine Zeit mehr. Das kleine Dorf, dessen Name mir entfallen ist, wartete mit viel Ruhe auf. \u00dcberall zwitscherten die V\u00f6gel, lagen die Hunde vor sich hing\u00e4hnend und mit halbgeschlossenen Augen auf der Mitte der Stra\u00dfe, marchierten die K\u00fche gem\u00e4chlich vor uns her, trieben Dorfbewohner ihre Ziegen zur Weide und hallten Gr\u00fc\u00dfe zu und von uns an die Einwohner herum. Ein idyllischer Ort. Zuerst hatten wir vorgehabt, zu einem wundersch\u00f6nen Wasserfall zu fahren, der sich in der N\u00e4he dieses Dorfes befand. Leider blieben wir unterwegs stecken, denn eine Kuhherde hatte sich uns in den Weg gestellt, ohne auch nur in Erw\u00e4gung zu ziehen, uns durchzulassen. Wir spazierten also gem\u00e4chlich durch das Dorf, bewunderten die uns umgebenden Berge und folgten Sylvias Mutter, die sich unerlaubt Einlass in die \u00f6rtliche Kirche verschafft hatte. Das Tor war nicht verschlossen, warum sollte man also nicht auf Besichtigungstour gehen. In das Kirchengeb\u00e4ude kamen wir nicht hinein, aber unsere Streifz\u00fcge au\u00dfen herum und durch den kirchlichen Garten waren ausreichend, um in vergangene Welten einzutauchen. Wir ruhten uns auf den B\u00e4nken ein wenig aus und fuhren dann zu einem &#8211; dem einzigen &#8211; Imbiss im Dorf, der sich neben dem zentralen Dorfplatz b<br \/>\nefand. Dort bereitete eine junge, schwangere Frau Tostadas vor, die sie mit Fleisch, K\u00e4se (f\u00fcr Augustas) und Salat (f\u00fcr mich) f\u00fcllte. Dazu bot sie uns Chilisauce an, die uns regelrecht den Mund verbrannte. Wir tranken leckere, frische Limonade, die aus Fr\u00fcchten mit Wasser und Zucker gewonnen war. <\/p>\n<p>Kaum zu Hause bereiteten wir gemeinsam ein Abendmahl vor. Sylvia hatte eine tolle Idee f\u00fcr ein veganes Gericht, dass sie mal eben in ihrem Kopf zusammengebraut hatte. Es schmeckte vorz\u00fcglich und wir versprachen, uns daf\u00fcr am kommenden Tag an den Kochtopf zu stellen und sie diesmal zu verw\u00f6hnen.<\/p>\n<p>Die Abende bei Sylvia verbrachten wir immer mit viel Reden. Der Gespr\u00e4chsstoff ging uns nie aus, h\u00f6chstens die Energie, denn Sylvia war nicht m\u00fcde zu kriegen. Augustas war einmal so kaputt, dass er von Sylvia lieber vor den Fernseher gesetzt wurde, damit er dort seine Augen in Ruhe zumachen konnte und nicht irgendwann schlafend mit dem Kopf auf den Tisch aufschlug. Ich verliebte mich regelrecht in Sylvias Art und Weise, \u00fcber das Leben, die Menschen, die Arbeit, das Reisen, Sprachen und Essen zu reden. Am meisten fesselten mich ihre Ausf\u00fchrungen \u00fcber Japan und Kuba sowie all die anderen Reiseerlebnisse. Sylvia war so voller Leben und gut gelaunt, obwohl sie reichlich viel beruflichen Stress durchstand. Es machte mich gl\u00fccklich in ihrer Gegenwart zu sein und insgeheim w\u00fcnschte ich mir, in Zukunft in Stresssituationen genauso gelassen und fr\u00f6hlich zu reagieren wie Sylvia.<\/p>\n<p>Unsere Cuernavaca Stadtbesuche w\u00e4hrend des Tages bereicherten uns um vieles. Cuernavaca war eine bezaubernde Stadt, mit vielen Altbauten, die gar noch Stuck aufwiesen. Es gab faszinierende kirchliche Geb\u00e4ude mit G\u00e4rten und Galerien, die mich von ihren Schaufenstern gar nicht wieder loslassen wollten. Wir entdeckten bei unseren ausgedehnten Spazierg\u00e4ngen auch eine Ausstellung in der Universit\u00e4t, in die wir umgehend hineinst\u00fcrzten. Auch wenn nicht alle Arbeiten nach meinen Geschmack waren, bereicherten sie meine visuellen Bed\u00fcrfnisse zum Vollsten. In der Akademie der K\u00fcnste wurden gerade T\u00e4nze trainiert, so dass wir auch dort einen Blick hineinwerfen konnten. Wie immer liebte ich es durch die Universit\u00e4t zu laufen. Es gab mir so ein herrliches Wohlgef\u00fchl und erinnerte mich mit einem L\u00e4cheln an meinen Traum, eines Tages Kunst zu studieren. <\/p>\n<p>Da es meinem R\u00fccken nicht so toll ging, suchten wir in Cuernavaca nach einem Schwimmbad. Wir wurden f\u00fcndig, doch als wir hineinliefen, mussten wir uns an Unmengen von Kindern und Jugendlichen vorbeizw\u00e4ngen. Als wir endlich sahen, was &#8220;Schwimmbad&#8221; in Cuernavaca bedeutete, hatten wir wenig Lust ins Wasser zu springen. Das Schwimmbad befand sich n\u00e4mlich unter freiem Himmel und es war an jenem Tag nicht gerade warm. Au\u00dferdem zierten wir uns bei dem Gedanken daran, als einzige Ausl\u00e4nder im Schulschwimmbad unsere Runden zu drehen, w\u00e4hrend uns neugierige Nasen direkt von der Stra\u00dfe aus zusehen konnten. <\/p>\n<p>Eigentlich erwogen wir, f\u00fcr einige Zeit auf einer organischen Farm in der N\u00e4he von Tepoztlan zu verbringen. Felix, ein Servas Mitglied aus Xochimilco, hatte uns damals von der Farm erz\u00e4hlt und Kontakt zu den dortigen Bewohnern aufgenommen. Leider forderten die Farmer einen t\u00e4glichen Mindestbeitrag f\u00fcr Essen und Umkosten, den wir bei unserem Budget nicht aufbringen konnten. Wir suchten uns also stattdessen ein neues Servas Mitglied, bei dem wir einige Tage verbringen konnten, denn wir warteten noch immer auf unsere Digitalkamera. Diesmal w\u00fcrden wir in die N\u00e4he von Cuernavaca, nach Huitzilac, ziehen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir fuhren mit dem Bus bis zur Peaje, die ein ganzes St\u00fcck weit drau\u00dfen von Mexiko Stadt lag. Dort bot sich eine gute Gelegenheit zu trampen. Nach einer Weile Warten \u00fcberraschte uns der Regen. 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