{"id":281,"date":"2007-03-10T00:00:00","date_gmt":"2007-03-09T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/followtheroad.com\/de\/die-suche-nach-der-familie-escobar\/"},"modified":"2009-05-23T20:15:26","modified_gmt":"2009-05-23T18:15:26","slug":"suche-nach-familie-escobar","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/followtheroad.com\/de\/suche-nach-familie-escobar\/","title":{"rendered":"Die Suche nach der Familie Escobar"},"content":{"rendered":"<div class=\"wp-caption alignleft\" style=\"width: 110px;\">\n<a href=\"https:\/\/followtheroad.com\/de\/photos\/2006\/2006_belize\/fernando\/10360027.JPG\" title=\"Unil, Gerson, Fernando, Ercilia\" class=\"shutterset_\"><img src=\"https:\/\/followtheroad.com\/de\/photos\/2006\/2006_belize\/fernando\/cache\/10360027.JPG-nggid03481-ngg0dyn-100x0x100-00f0w010c010r110f110r010t010.JPG\" alt=\"Unil, Gerson, Fernando, Ercilia\" title=\"Unil, Gerson, Fernando, Ercilia\" \/><\/a>\t\n<p class=\"wp-caption-text\">Unil, Gerson, Fernando, Ercilia<\/p><\/div>\n\n<div class=\"wp-caption alignright\" style=\"width: 110px;\">\n<a href=\"https:\/\/followtheroad.com\/de\/photos\/2007\/2007_elsalvador\/coquiama\/IMG_3290.JPG\" title=\"photo for Fernando's brother\" class=\"shutterset_\"><img src=\"https:\/\/followtheroad.com\/de\/photos\/2007\/2007_elsalvador\/coquiama\/cache\/IMG_3290.JPG-nggid041449-ngg0dyn-100x0x100-00f0w010c010r110f110r010t010.JPG\" alt=\"photo for Fernando's brother\" title=\"photo for Fernando's brother\" \/><\/a>\t\n<p class=\"wp-caption-text\">photo for Fernando's brother<\/p><\/div>\n\n<p>W\u00e4hrend der f\u00fcnf Monate Aufenthalt in Copper Bank, Belize, freundeten wir uns mit einer der \u00e4rmsten Familien des Dorfes an. Wir teilten Freud und Leid miteinander und erfuhren kurz vor unserer Weiterreise, dass Fernando, der Vater der Familie, der urspr\u00fcnglich aus El Salvador stammt, den Kontakt zu seiner Familie verloren hatte. Er konnte sich nicht erkl\u00e4ren, wie es zu diesem Bruch in der Familienkommunikation gekommen war. Das ergriff mich sehr und da ich wu\u00dfte, wie sehr Fernando seinen \u00e4ltesten Sohn Otoniel nach El Salvador zur Ausbildung schicken wollte, schlug ich vor, in El Salvador nach seiner Familie zu suchen.<\/p>\n<p>Dieser Augenblick lie\u00df ein ganzes Jahr auf sich warten, denn ungeahnt wurde El Salvador das letzte zentralamerikanische Land das wir besuchten. Im April 2007 war es endlich soweit. Wir hielten uns f\u00fcr einige Tage in der Hauptstadt San Salvador auf und machten uns an einem dieser Tage nach Coquiama auf, wo wir Fernandos Bruder Julio Cesar finden sollten. <\/p>\n<p>Wir nahmen einen Bus bis Sonsonate. Es kostete uns viel Zeit und Gespr\u00e4chskunst von dort zumindest bis in die N\u00e4he von Coquiama zu gelangen. Mit einem Bus und per Anhalter schafften wir es schlie\u00dflich bis Cuisnauath. Von dort war es noch einmal eine knappe Stunde zu Fu\u00df bis Coquiama. Stra\u00dfenschilder gab es in dieser von Bergen und Feldern durchzogenen Gegend keine. Mittels der Ausk\u00fcnfte der Einheimischen gelangten wir am Ende auf die richtige F\u00e4hrte.<\/p>\n<div class=\"wp-caption alignright\" style=\"width: 210px;\">\n<a href=\"https:\/\/followtheroad.com\/de\/photos\/2007\/2007_elsalvador\/coquiama\/IMG_3288.JPG\" title=\"Julio Cesar with his wife\" class=\"shutterset_\"><img src=\"https:\/\/followtheroad.com\/de\/photos\/2007\/2007_elsalvador\/coquiama\/cache\/IMG_3288.JPG-nggid041448-ngg0dyn-200x0x100-00f0w010c010r110f110r010t010.JPG\" alt=\"Julio Cesar with his wife\" title=\"Julio Cesar with his wife\" \/><\/a>\t\n<p class=\"wp-caption-text\">Julio Cesar with his wife<\/p><\/div>\n\n<p>Nach 1,5 Stunden Fu\u00dfmarsch erreichten wir schlie\u00dflich Coquiama und standen direkt vor Julio Cesars Haus. Anfangs wurden wir skeptisch gemustert. Wir stellten uns vor und erkl\u00e4rten, dass wir im Namen von Fernando kamen. Julio Cesar hatte offensichtlich schlechte Nachrichten erwartet, denn er senkte daraufhin seinen Blick. Wir erz\u00e4hlten ihm voller Freude von Fernando und seiner Familie. Die Fotos, die wir Julio Cesar \u00fcbergaben, schienen ihn endg\u00fcltig vom guten Zweck unseres Besuches zu \u00fcberzeugen. Er betrachtete die Bilder langsam und zeigte sie dann voller Freude seiner Frau und allen anderen Anwesenden. Julio Cesar erw\u00e4hnte, dass er Fernando seit 16 Jahren nicht mehr gesehen und seit vier Jahren nichts mehr von ihm geh\u00f6rt hatte. Wir erkl\u00e4rten ihm, dass der Grund unseres Kommens die Wiederherstellung des Kontaktes zwischen den beiden Br\u00fcdern war.Wir baten ihn also, uns einen kleinen Brief mitzugeben, den wir zusammen mit den Fotos, die wir in seinem Haus gemacht hatten, zu Fernando nach Belize schicken w\u00fcrden. Nach einer knappen Stunde h\u00e4ndigte uns Julio Cesar das Schreiben aus. Wir hinterlie\u00dfen die Adresse eines Freundes, \u00fcber den die Post von nun an zu Fernando gelangen w\u00fcrde. Julio Cesar gab uns noch zwei Telefonnummern, seine eigene und die eines weiteren Bruders, die wir Fernando zusammen mit dem Brief zusandten. <\/p>\n<p>Wir hoffen inst\u00e4ndig, dass unsere M\u00fchen Fr\u00fcchte getragen haben und die Familie den Kontakt miteinander wieder aufgebaut hat. Leider k\u00f6nnen wir mit Fernandos Familie nicht direkt kommunizieren, wissen aber von unserem Freund Scott, der den Brieftr\u00e4ger f\u00fcr uns gespielt hat, dass der Brief mit den Fotos und Telefonnummern bei Fernando angekommen ist. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>W\u00e4hrend der f\u00fcnf Monate Aufenthalt in Copper Bank, Belize, freundeten wir uns mit einer der \u00e4rmsten Familien des Dorfes an. Wir teilten Freud und Leid miteinander und erfuhren kurz vor unserer Weiterreise, dass Fernando, der Vater der Familie, der urspr\u00fcnglich aus El Salvador stammt, den Kontakt zu seiner Familie verloren hatte. 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